FAUST in der stube

eine Storyperformance ab 16 Jahren

Sex, Crime and Rock´n Roll machen "Faust" zu einer der wirkungsmächtigsten Geschichten, die wir kennen. Eine Geschichte voller Lust, Ohnmacht, Humor und Angstgrusel. Eine Geschichte, in der Volks- auf Hochkultur trifft. Eine Geschichte, die uns alle angeht. Eine Geschichte, die heutzutage jeder und doch niemand kennt.

 

Zu Goethes Zeiten war das anders. Alle kannten die gar schreckliche „Historia von Dr. Johann Faust“. Die Geschichte über einen Mann, der tatsächlich existierte, der aber zum Mythos wurde. Ob in düsteren Spelunken oder in hochherrschaftlichen Stuben, diese Geschichte ging seit dem 15. Jahrhundert von Mund zu Ohr. Glücklicherweise traf sie auch auf Goethes Ohr und so kennen wir ihn heute noch: den Faust.

 
Altenbach + Honsel begeben sich auf Spurensuche und erzählen jene Geschichte, die Goethe als Inspiration diente. Sie suchen nach der Geschichte hinter der Geschichte, um diese dann frei und direkt zu erzählen – eine StoryPerformance, welche die Fantasie weckt und die eigenen Bilder der Zuschauer*innen und Zuhörer*innen zum Laufen bringt. 

Anforderungen

Stückdauer: 80 Minuten (mit Pause ca. 110 Minuten)

Textfassung: Altenbach + Honsel

Verlag, Gema: frei


Bühne:
 mind. 3 m Breite / 2 m Tiefe

Licht: 1 - 3 Grundstimmungen, je nach technischen Gegebenheiten

Aufbau: 15 Minuten (ohne Lichteinrichtung)


Das Stück ist auch als Klassenzimmerstück ohne jeden technischen Aufwand buchbar.
 Preis auf Anfrage.

Premiere

23. Februar 2018 im Rahmen des Faust-Festival München 2018


KRITIKEN

aus DIE RHEINPFALZ, 21. September 2018 von Kym Schober

"Vom ersten Moment an alles andere als trocken ziehen die beiden Akteurinnen ihr Publikum hinein ins - wie sie augenzwinkernd versprechen - "wahre" Leben des Dr. Faust." 

"Was sie da über Faust herausgefunden haben, verpacken sie in einen humorvollen Mix aus Erzählkunst, Gesang und Schauspiel: Im Wechsel untermalt die eine mit Geräuschen und Lauten die Worte der anderen, spielen sich die beiden ihre Erzählpassagen zu, improvisieren und halten Zwiesprache mit dem Publikum."  


"Dank vollem Körpereinsatz und grandioser Mimik der zwei Erzählerinnen lässt sich das Publikum ohnehin bereitwillig in noch so absurde Reiseabenteuer und teuflische Begegnungen hineinversetzen, wird Faust immer greifbarer. [...] Inge Erbacher aus Kaiserslautern fasziniert vor allem eines: „Wie die beiden oft alles nur auf ihre Mimik reduzieren, das ist toll“.  Tatsächlich sprechen die Gesichter Bände: Mal erstarrt im stummen Entsetzen vor den Eindrücken der Höllenquallen, mal gönnerhaft-überheblich als Versinnbildlichung für das Gehabe des Lebemanns Faust, dann wieder ängstlich und gequält im Angesicht des Todes: Mit (schau-)spielerischer Präzision transportieren die beiden jede Emotion und vergessen doch nicht, allem ein Augenzwinkern mitzugeben."

 

Blog von Christoph Meinersmann vom 23. Februar 2018 

"Altenbach und Honsel erzählen meisterhaft und überaus charmant eine weniger bekannte, aber nichtsdestoweniger packende Version des Geschehens auf Grundlage der „Historia von D. Johann Fausten“ [...]"


"Wir erlebten mit den beiden Vortragenden einen wilden Ritt zwischen Volks- und Hochkultur mit furchteinflößenden Dämonen, hinters Licht geführten Herrschergestalten und natürlich den Schrecken der Hölle."